Noch so ein Blog über Literatur…

Einverstanden, die Auswahl an Literaturblogs im Internet ist bereits riesig. Was gibt es dem noch hinzuzufügen?

Ich habe lange mit mir gerungen und mich nun doch dazu entschlossen, ein Blog ins Leben zu rufen. Seit Jahren arbeite ich bereits fürs Radio zu literarischen Themen, etliche Audiobeiträge sind dabei entstanden. Libroskop soll diese Interviews, Rezensionen und Sendungen sammeln und archivieren. Das ist wohl nötig, oder mindestens praktisch, da ich feststellen musste, dass selbst Freundinnen und Freunde den Überblick über mein journalistisches Schaffen verlieren.

Zugleich soll Libroskop die Möglichkeit bieten, in persönlicher oder feuilletonistischer Weise über Literatur zu schreiben. Das Internet strotzt nur so vor Blogs aus der Perspektive der begeisterten Leserin/des begeisterten Lesers. Fundierte Kritik gibt es hier selten. Ich will diesen Blogs die Daseinsberechtigung nicht absprechen, finde bei deren Lektüre aber nur vereinzelt wirklich Neues und Erhellendes über die besprochenen Bücher. Die Feuilletons deutscher Zeitungen schreiben meist kenntnisreich und hintergründig über Literatur, sind mir aber häufig zu bieder und setzen auf etablierte Namen. Kann es einen „dritten Weg“ geben? Das will ich herausfinden und freue mich, wenn interessierte LeserInnen mir auf diesem Weg folgen.

Libroskop – das bedeutet für mich Genauigkeit, ein Blick für Details, für das Kleine und das oft Übersehene.

Tobias Lindemann

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