Nukleare Narrationen

Fünf Jahre danach hat sich die Fukushima-Katastrophe in die kulturelle Geschichte eingeschrieben – auch im Kino, und nicht nur in Japan. Für eine Themenausgabe von literaturkritik.de erkundete ich hierzu Filme von Sion Sono, Nao Kubota und Doris Dörrie.

Erdbeben, Tsunami, AKW-Kernschmelze – die japanische Präfektur Fukushima erlebte im März 2011 die sogenannte „Dreifachkatastrophe“, die auch in Europa deutlich spürbar war und zumindest in Deutschland das Verhältnis zur Atomenergie nachhaltig veränderte. Wie sich die Ereignisse von damals in der japanischen Kultur, besonders in Literatur und Kino, niederschlugen, ist Gegenstand einer Themenausgabe von literaturkritik.de unter dem Titel „Nukleare Narrationen“. Einer Einladung der Japanologin Lisette Gebhardt zur Mitwirkung kam ich gerne nach und trug einen Text zur Fukushima-Aufarbeitung in aktuellen Spielfilmen bei. Neben den japanischen Produktionen „The Whispering Star“ (siehe Foto) und „The Land Of Hope“ von Sion Sono sowie „Ieji“ von Nao Kubota bezog ich auch Doris Dörries „Grüße aus Fukushima“ in den Artikel mit ein. Zum nachlesen hier.

Update: alle Artikel der Themenausgabe erscheinen demnächst im EB-Verlag in gedruckter Form. Der Sammelband „Nukleare Narrationen“ ist momentan im Druck und voraussichtlicht ab August 2016 über den Buchhandel bestellbar!

 

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